Buchhaltung auslagern oder selbst machen?

Die Buchhaltung sollte nur selbst führen, wer Zeit und kompetentes Personal zur Verfügung hat. Oft aber ist ein Treuhänder die bessere und kostengünstigere Wahl.

Ob die Buchhaltung selbst geregelt oder an externe Spezialisten ausgelagert wird, hängt von verschiedenen Gesichtspunkten ab:

– Gibt es jemanden im Betrieb mit dem erforderlichen Knowhow, der vernetzt ist und sich laufend weiterbilden kann?
– Verfügt diese Person – vor allem auch in der Start- und Expansionsphase – über die erforderlichen Ressourcen (Zeit und Energie), um sich mit der Buchführung zu befassen?
– Wäre eine Fokussierung auf das Kerngeschäft allenfalls sinnvoller?

Möglich und relativ kostengünstig sind Mischformen. Beispielsweise kann die zeitaufwendige, aber weniger anspruchsvolle Kontierung im eigenen Unternehmen gemacht werden, während anspruchsvolle Aufgaben wie Abschluss, (Mehrwert-)Steuerabrechnung und Lohnbuchhaltung an ein externes Treuhandbüro abgegeben werden.

Die Wahl des Treuhänders ist eine zentrale Aufgabe. Ein Vertrauensverhältnis zum gewählten Partner ist unerlässlich, da er tiefen Einblick in den Betrieb erhält und so auch als Berater auftreten kann. In der Regel entstehen aus der Wahl des Treuhänders langjährige Geschäftsbeziehungen. Neben Empfehlungen aus dem direkten Unternehmensumfeld kann die Mitgliedschaft des Treuhänders in einem Berufsverband ein Auswahlkriterium sein.

SECO (2015). Buchhaltung auslagern oder selbst führen? Abgerufen von: https://www.kmu.admin.ch/kmu/de/home/praktisches-wissen/finanzielles/buchhaltung-und-revision/revisionsstelle/buchhaltung-auslagern-oder-selbst-fuehren.html?lang=de#
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