Die Trümpfe zur rechten Zeit spielen

Bei der Unternehmensfinanzierung gilt, situativ die jeweils am besten geeignete Finanzierungsart einzusetzen.

Die Kunst des Jassens besteht darin, im geeigneten Moment vorhandene Trumpfkarten klug auszuspielen. Nicht anders verhält es sich bei der Unternehmensfinanzierung: Es gilt, situativ die jeweils am besten geeignete Finanzierungsart einzusetzen. Und wie beim Jassen, so entpuppt sich auch bei der Finanzierung vielfach die auf den ersten Blick beste Lösung bei näherem Hinsehen als suboptimal. Denn die Art der Finanzierung wirkt sich nicht nur auf die Kosten aus, sondern auch auf die zukünftige Liquidität und die finanzielle Sicherheit des Unternehmens – und hat so massgeblichen Einfluss auf dessen künftigen Handlungsspielraum.

So kann es zum Beispiel durchaus sinnvoll sein, Investitionen trotz vorhandener Liquidität nicht mit eigenen flüssigen Mitteln zu bezahlen. Und für die Anschaffung betrieblicher Anlagen und Einrichtungen ist eine Finanzierung über Hypotheken selten die beste Lösung.

Damit Betriebsmittel nicht zur Hypothek werden

Noch immer liest man die Empfehlung, Maschinen und Anlagen über die Belastung von Grundpfandrechten zu finanzieren; als Argument werden meist die vorteilhaften Hypothekarzinsen angeführt. Auf den zweiten Blick überzeugen solche Lösungen selten. Denn Immobilien und deren Belehnbarkeit sind wichtige strategische Finanzierungsreserven: Sie sollten dann – und erst dann! – zum Einsatz kommen, wenn keine anderen Quellen mehr verfügbar sind. Solange noch alternative Finanzierungsmöglichkeiten zur Wahl stehen, sollten Schuldbriefe auf Liegenschaften in petto gehalten werden. Dies gilt insbesondere für die Finanzierung von Investitionsgütern wie Nutzfahrzeugen, Maschinen aller Art oder Anlagen. Für solche Anschaffungen lassen sich mit Leasing Finanzierungen kreieren, die sicherer, flexibler und dennoch kostengünstig sind.

Eigenfinanzierung ist nicht immer die beste Wahl

Es gilt gemeinhin als vorteilhaft, Betriebsmittel möglichst mit eigener Liquidität zu finanzieren. Doch gerade bei inhabergeführten KMU kann sich ein maximaler Eigenfinanzierungsgrad als nachteilig erweisen. Wir sind überzeugt, dass Unternehmer nicht ihr gesamtes Geld in der Firma lassen, sondern auch private Vermögenswerte aufbauen sollten. Dies erhöht den Handlungsspielraum insbesondere bei Nachfolgeregelungen und erlaubt es dem Unternehmer, seine eigene Vorsorgeplanung auch ausserhalb des Unternehmens anzugehen. Deshalb ist es unternehmerisch sinnvoller, nicht benötigte Mittel regelmässig auszubezahlen – sei’s als Lohn, sei’s als Dividenden –, anstatt diese Gelder in Anlagen, Nutzfahrzeuge oder Geräte zu investieren.

Leasing optimiert den Finanzierungsmix

Ist der Entscheid für einen dosierten Einsatz von Fremdkapital gefallen, so eröffnen sich interessante Möglichkeiten. Häufig besteht die optimale Finanzierung aus einem Mix verschiedener Instrumente. Zwei bewährte Methoden – Betriebskredite für kurzfristige Bedürfnisse und Festkredite für langfristige Finanzierungen – werden heute oft mit weiteren Instrumenten ergänzt.

Das Beste für Ihr Unternehmen?

Die optimale Finanzierungsform ist kein Patentrezept. Sie hängt vielmehr von der jeweiligen Situation ab, von den Bedürfnissen und der Strategie des Unternehmens. Bevor man sich für eine Auswahl entscheidet, gilt es die Vor- und Nachteile sowie die Chancen und Risiken der einzelnen Produkte genau zu verstehen.

 



Sicher, flexibel, günstig – so profitieren Sie beim Leasing von Betriebsmitteln– Sie erhöhen die finanzielle Sicherheit Ihres Unternehmens, denn Leasing ist

langfristig die stabilste Finanzierung.

– Sie gewinnen unternehmerische Flexibilität, denn mit Leasing schonen Sie andere
Finanzierungsquellen und halten diese als Reserve verfügbar.

– Sie erhalten einen Preisvorteil, denn das geleaste Objekt fliesst zu Ihren Gunsten
in die Zinsberechnung ein.

– Sie kalkulieren mit Fixkosten, weil die Leasingzahlungen bekannt sind und während
der Vertragsdauer gleich bleiben.

– Sie erhalten eine auf Ihr Unternehmen massgeschneiderte Lösung:
Mit individuellen Leasingraten (linear, saisonal oder degressiv; Anzahlungen,
Eintausch). Mit der optionalen Absicherung von Währungs- und Zinsrisiken. Mit der Möglichkeit, Rahmenlimiten für wiederkehrende Investitionen zu vereinbaren.

 

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