Digitaler Identitätscheck: Können Convenience und Compliance unter einen Hut gebracht werden?

Die Verifizierung der Identität von potentiellen und bestehenden Kunden ist oft eine mühsame und langwierige Angelegenheit. Sie bedarf mehrerer Interaktionsschritte und ist geprägt von Medienbrüchen. Genau hier setzt der PEAX ID Check an: Er ermöglicht ein unkompliziertes und durchgängiges Online-Onboarding, das von A-Z digital erfolgt.

Die Identifikation der Teilnehmer im Dienstleistungsbereich spielt immer eine bedeutende Rolle. Im gesamten Fintech Bereich, aber auch in der Versicherungsbranche oder im hochpreisigen E-Commerce ist es immer wieder notwendig, die Identität von Kunden rasch und zuverlässig zu überprüfen.

Teilweise ist eine Identifikation mittels Ausweis gesetzlich gefordert. Sie dient aber gleichzeitig auch als Absicherung des eigenen Geschäfts oder steht ganz einfach als Zeichen der Professionalität des Serviceanbieters. Unabhängig vom Beweggrund: der Kunde muss zuverlässig und je nach dem auch gesetzeskonform identifiziert werden. Aus Sicht des Kunden steht im Gegensatz dazu vor allem der Zeitaufwand (möglichst klein) sowie der Komfort (möglichst hoch) im Vordergrund.

In diesem Spannungsfeld müssen Unternehmen heute entscheiden, welchen Weg sie bezüglich Identifikation gehen wollen. Die klassischen Verfahren wie der Filialbesuch oder die Einreichung einer Ausweiskopie sind nicht mehr zeitgemäss und stellen eine Hürde dar. Der Kunde von heute ist sich gewohnt, dass alles unmittelbar und unkompliziert digital erledigt werden kann – so zum Beispiel aus dem Online-Shopping. Nur wenn diese Erwartung erfüllt wird, bleibt die Absprungrate tief.

Das Ziel wird eine digitale ID sein. Mit der aktuellen SwissID scheint sich die erste anwendbare Digital-ID zu etablieren. Ob ein Durchbruch gelingt, werden die kommenden ein bis zwei Jahre zeigen. Bis dahin sind die Unternehmen auf eine individuelle Lösung angewiesen. Und auch später werden die Unternehmen eine Alternative zur der oder den digitalen Identitäten anbieten müssen.

Heute gibt es neben der digitalen ID grundsätzlich drei verschiedene Arten sich digital zu identifizieren:

a) Digitale Ausweiskopie

Im Online-Onboarding kann der angehende Kunde ein Bild mittels Webcam oder integrierten Kamera (Mobile/Tablet) machen und übermitteln. Die Ausweiskopie muss so nicht mehr physisch oder via E-Mail eingereicht werden.

Diese Lösung ist zwar unkompliziert für den Benutzer, bietet darüber hinaus aber keinen grösseren Mehrwert. Das digitale Kundenerlebnis ist nicht durchgängig und der Dienstleister erfährt nur eine minimale Effizienzsteigerung.

b) Virtualisierung der Identifikation

Der „Filialbesuch“ passiert online mittels einer Live-Video-Session mit einem Call-Center Agenten. Dieser prüft die Identität der Person direkt am Bildschirm.

Die Kosten für diese Variante sind aufgrund der manuellen Interaktion hoch. Der Kunde ist ausserdem an die Bürozeiten des Dienstleisters gebunden. Die Erfahrungen haben zudem gezeigt, dass die Hürde zur Nutzung dieses Service (überraschenderweise) hoch ist. Die Bounce Rate ist höher als bei den anderen Varianten. Jedoch entspricht diese Art der Identifikation den Anforderungen der FINMA, was ein grosser Vorteil ist.

c) Digitalisierung der Identifikation

Neben dem Bild des Ausweises wird auch ein Selfie übermittelt. Anhand dieser Informationen wird das Foto des Ausweises und das Selfie abgeglichen. Die Identifikation kann bei einem Grossteil der Anfragen vollautomatisiert und unmittelbar vorgenommen werden.

Die Vorteile dieser Variante liegen auf der Hand. Der hohe Automatisierungsgrad verbindet Kosteneffizienz mit einem durchgängigen, digitalen Kundenerlebnis. Je nach Anbieter und Umfang der Implementierung, kann auch diese Variante der Identifikation FINMA-konform umgesetzt werden.

Diese Variante der Digitalisierung der Identifikation wird sich durchsetzen. Wichtige Faktoren bei der Wahl des Service-Providers sind Erfahrung, Innovationskraft und Agilität.

Der führende Anbieter von Identifikation-Services ist das Luzerner Technologie Unternehmen PEAX AG. Hervorgegangen aus einem Innovationsprojekt der Base-Net Informatik AG und der Hochschule Luzern, ist die PEAX AG seit September 2014 als eigenständige Firma mit mittlerweile gut 25 hochmotivierten Mitarbeitenden auf dem Weg, die digitale Transformation Schritt für Schritt vorwärtszutreiben. Neben dem PEAX Portal für Privatpersonen werden auch Digitalisierungsservices für Firmen und die öffentliche Verwaltung angeboten.

Der PEAX Identity Check ist ein modular aufgebauter Service, welcher individuell zusammengestellt werden kann. Die Servicekette wird mittels Workflow-Engine verbunden und kann mit geringem Aufwand integriert, betrieben und weiterentwickelt werden. Als Software as a Service (SaaS) sind Aktualität und Verfügbarkeit umfassend gewährleistet. Der PEAX Identity Check setzt sich aus folgenden Modulen zusammen:

– ID Scan: Validierung der Information auf dem Ausweis-Dokument hinsichtlich Echtheit des Dokuments und Plausibilität der enthaltenen Informationen.

– Face Recognition: Vergleich des Fotos auf dem Ausweis und einem im Onboarding-Prozess erfassten Selfies. Erkennung von Übereinstimmung der beiden Gesichter.

– Verifizierung der Kontaktdaten: Bestätigung der E-Mail-Adresse (Double-Opt-in) oder der Telefonnummer (SMS/TAN), Validierung der Wohnadresse via Abgleich mit öffentlichen Registern, einer Utility Bill oder mittels upload oder Bestellung einer Wohnsitzbestätigung.

– Abgleich mit PEP und Sanction List: Identifikation von politisch exponierten oder sanktionierten Personen.

– Validierung Bankkonto: Als FINMA-konformes Identifikationsmerkmal stellt PEAX die Infrastruktur und den Prozess zur Bestätigung, dass der Kunde ein Schweizer Bankkonto hat.

Sehr gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsvorhaben mit unserer Erfahrung, Kompetenz und einer umfassenden Service-Palette.

Mehr Informationen zu PEAX finden Sie auf unseren Websites unter www.peax.business und www.peax.ch.