So können Flottenbetreiber Kosten einsparen

Ein Fuhrpark ist für Unternehmen ein hoher Kostenfaktor. Zudem werden Optimierungspotenziale aufgrund fehlender Expertise im eigenen Unternehmen häufig nicht erkannt. Walter Eberle, CEO der Hauswartprofis AG, entschloss sich, gegen die hohen Kosten vorzugehen, die Park- und Rangierunfälle im Fuhrpark des Unternehmens verursachten.

Warum haben Sie das Thema «Prävention im Flottenmanagement» in Ihrem Unternehmen verankert?

Walter Eberle: Aus einem ganz einfachen Grund: Wir haben viele Fahrzeuge im Einsatz und gerade Kleinschäden wie Park- und Rangierunfälle haben bei uns sehr hohe Kosten verursacht. Diese Schäden wollten wir minimieren und wir haben deshalb die Situation gemeinsam mit den Allianz-Experten analysiert. Mittlerweile führen wir seit drei Jahren regelmässig Präventionsschulungen vor Ort durch, mehr als 60 Mitarbeitende haben bereits daran teilgenommen.

Hat sich das Konzept, Schulungen vor Ort durchzuführen, aus Ihrer Sicht bewährt?

Walter Eberle: Auf jeden Fall! Vor allem die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist aus meiner Sicht sehr gut gelungen. Das Wissen, wie Schäden vermieden werden, können unsere Mitarbeitenden durch praktische Fahrübungen mit einem professionellen Fahrlehrer direkt umsetzen. Daran haben viele den «Plausch». Die Resonanz ist jedenfalls sehr positiv und der Aufwand ist durch die Vor-Ort-Schulungen relativ gering.

Wurden Ihre Erwartungen in Sachen Schadenprävention insgesamt erfüllt? 

Walter Eberle: Die Mitarbeitenden parkieren mittlerweile viel besser, die Kleinschäden und damit die Reparaturkosten sind deutlich zurückgegangen. Mindestens genauso wichtig ist es für mich aber, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit grosser Motivation bei der Sache sind – und das ist der Fall, obwohl die Schulungen immer samstags stattfinden. Ich kann solche Präventionsschulungen anderen Flottenbetreibern nur empfehlen, zumal sich so etwas in der Branche herumspricht und zu einem positiven Image beiträgt.