Jetzt BVG optimieren – Kündigung noch bis Ende Juni möglich

Die Evaluation einer passenden Pensionskasse ist für ein Unternehmen eine Notwendigkeit, die Zeit und Sorgfalt erfordert. Hat man sich einmal für eine Lösung entschieden, so bleibt es bei dieser meist viele Jahre.

Von Zeit zu Zeit empfiehlt es sich jedoch, eine Anpassung oder gar Neuevaluation des BVG vorzunehmen. Denn mit einem wachsenden Unternehmen ändert sich in der Regel die Altersstruktur und die Zusammensetzung der Belegschaft. In der Folge kann es sein, dass die aktuelle BVG-Lösung nicht mehr die optimalste für das Unternehmen ist.

Mit einer guten Pensionskasse positioniert sich ein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber, der sich nicht scheut, soziale Verantwortung für seine Angestellten zu übernehmen.

Die folgende Checkliste unterstützt Sie dabei, die optimale BVG Lösung für Ihr Unternehmen zu finden:

1. Anforderungen an die Vorsorgelösung

Bevor Sie mit der eigentlichen Evaluation beginnen, sollten Sie sich folgende Fragen als Vorgabe für die Anbieter beantworten:

– Wünschen Sie eine Kaderversicherung oder einen vom Kader abgegrenzten Mitarbeiterplan?

– Wollen Sie den Koordinationsabzug geltend machen und im Gegenzug geringere Leistungen erhalten oder soll der vollständige Lohn der Angestellten versichert werden?

– Haben Sie viele Angestellte mit Kindern? Ein Kinderabzug kann für diese Mitarbeiter von Vorteil sein

2. Vollversicherung oder teilautonome Lösung

Eine Vollversicherung garantiert eine 100% Deckung zu jeder Zeit. Bei einer teilautonomen Lösung wird eine risikoreichere Strategie gefahren. Damit kann zwar eine höhere Rendite erzielt werden, sie birgt allerdings das Risiko einer Unterdeckung. In solch einem Fall müssen die angeschlossenen Unternehmen den Fehlbetrag mittragen.

ACHTUNG: Die Kündigungsfrist für das BVG ist üblicherweise 6 Monate zum Jahresende. Wenn Sie 2018 wechseln möchten, dann können Sie nur noch bis zum 30. Juni 2017 kündigen!

3. Individuelle Offerten prüfen

Fragen Sie bei den Anbietern nach, ob ein individuell auf die Mitarbeiter abgestimmtes Angebot möglich ist. Dabei können für verschiedene Mitarbeitergruppen unterschiedliche Vorsorgelösungen definiert werden. Diese Möglichkeit steht aber nicht allen Unternehmen offen. Oft bieten Versicherungen dies erst ab einer höheren Mitarbeiterzahl an.

4. Vorsorgeplan auswählen

Bestimmen Sie den Sparanteil und die Abdeckung des Risikoanteils Ihrer Versicherung. Desweiteren ist es wichtig, dass Sie den Umwandlungssatz sowie die administrativen Kosten kennen.

5. Vergleichsofferten einholen

Beim Vergleich zwischen unterschiedlichen Versicherungen ist es wichtig, dass alle offerierende Anbieter die gleichen Vorgaben (siehe 1 und 2) erhalten. So müssen Sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die gewählten Prozentsätze aus dem Sparanteil und dem Risikoanteil müssen in jeder Offerte gleich gewählt werden.

6. Transparent ausgewiesene Kosten

In den Offerten sollten die unterschiedlichen Kosten transparent ausgewiesen sein. Leistungen des Sparanteils, Kosten für Risikoprämien und administrative Kosten sollten ersichtlich sein.

Lassen Sie sich von den Anbietern deren Lösung persönlich erklären. Es hilft Unterschiede, Vor- und Nachteile und Empfehlungen besser zu verstehen und bewerten zu können. Dies mit dem Ziel Ihren Mitarbeitern eine optimale, tragbare Vorsorgelösung anbieten zu können.

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