Videowerbung – Wie KMU davon profitieren

Mit Hilfe der Videowerbung gelangen KMU an eine grössere Reichweite und erweitern so Ihren Kundenstamm.

Jeder kennt die alt bekannten TV-Spots. Wer das passende Budget zur Verfügung hat, kann gewissenlos seine Werbung im Fernseher aufschalten. Die Reichweite ist entsprechend gross und kann anhand des gewählten Programms und Senders definiert werden.

Videowerbung im Internet hingegen können Sie heute an unzähligen Orten aufschalten. Auf Youtube, Facebook, Instagram oder Snapchat wird immer wieder Werbung eingeblendet, genauso wie auf den Onlinepräsenzen der Zeitungshäuser. Dadurch wird die Marke wird visuell wahrgenommen, was gemäss Studien die Kaufabsichten der Betrachter beeinflussen kann.

Für KMU bringt die Werbung mehrere Vorteile. Zum einen können Spots gezielt eingesetzt und so etwa nur Nutzern mit bestimmten Interessen oder Standorten ausgespielt werden. Auch beim Budget ist man flexibel, man gibt so viel aus, wie man will. Dank Smartphones steigt die Nutzung der Plattformen mit Videowerbung stetig an, die potentielle Reichweite wird also immer höher. So ist es keine Überraschung, liefen ganze 39.83% Prozent (2’100 Mio) der Werbeaufwände der Schweiz im Jahr 2017 in die Onlinewerbung.

 

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Die Kosten für Videowerbung variieren stark und dank der CPV-Abrechnungsmethode (siehe Glossar) ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man nur für Werbung zahlt, die tatsächlich angeschaut wird. Je nach Anbieter können Sie selbst ein Tagesbudget bestimmen und zahlen erst, wenn Ihr Video eine gewisse Zeit lang angeschaut wurde oder eine Interaktion entstand.

Ist Videowerbung kontraproduktiv?

Nun stellt sich wiederum die Frage, ob Videowerbung nicht kontraproduktiv ist. Sie kennen es vielleicht selbst, sie wollen sich ein Video ansehen und dann taucht zuerst immer derselbe Werbespot auf. Noch ärgerlicher, wenn die spannende Sendung durch einen unerwünschten Werbeblock unterbrochen wird. Zuschauer können solche Momente mit negativen Gefühlen gegenüber dem Produkt verbinden.

Daher ist es wichtig, auf das Frequency Capping zu achten. Für Sie als Werbender bedeutet dies, dass Sie eingrenzen, wie oft ein Zuschauer Ihre Werbung zu Gesicht kriegt. Der Vorteil der Videowerbung ist es, dass diese nicht wie bei einer Anzeige in einem Magazin einmal beim Durchblättern angesehen wird und anschliessend vergessen geht. Die Videowerbung taucht immer wieder auf, dass sollte aber nicht ausgenutzt werden.

Ebenfalls besucht ein Nutzer natürlich mehrere Plattformen.  Dies ermöglicht es, einen den Nutzer an verschiedensten Kontaktpunkten anzutreffen. Das Werbevideo kann zum Beispiel auf zwei Plattformen abgespielt werden und als Banner auf einer dritten auftauchen.
Die Reichweite wird somit mehrfach vergrössert und dadurch wird die Visualität des KMU gefördert.

Autorin: Dieser Artikel wurde von Saskia Zingg (Auszubildende KV) verfasst. Sie interessiert sich privat stark für Social Media, Journalimus und Online Marketing. 

 

Glossar:

CPV: Cost-per-View, d. h. Sie zahlen nur, wenn ein Nutzer sich das Video anschaut. 

Frequency Capping: Die Regulierung der Häufigkeit einer Werbeeinblendung für einen Nutzer.

RoS: Run on Site, Kampagnenbuchung auf einer Website. Dabei ist es egal, auf welchen Seiten innerhalb der Website das Werbemedium erscheint.

InRead: Alleinstehende Videos, welche innerhalb eines Artikels erscheinen. 

InStream: Videos, welche entweder vor oder während eines anderen Video abgespielt werden.