Einbruchsicher durch den Herbst

Wenn die Nächte länger und dunkler werden, schnellen die Einbruchsmeldungen in die Höhe. Besonders gefährdet sind menschenleere Büros und Geschäftsräume. So können sich KMU besser schützen.

Der 26. Oktober 2020 war der Tag der nationalen Einbruchsverhütung. Dieses Datum ist nicht zufällig gewählt: Mit der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit Ende Oktober steigt das Risiko eines Einbruchs. Laut dem Bundesamt für Statistik kommt es hierzulande jeden Tag zu durchschnittlich 100 Einbrüchen. Im Jahr 2019 wurden schweizweit 36’419 Einbruch- und Einschleichdiebstähle registriert, leicht weniger als im Jahr 2018.

Auch Unternehmen sind betroffen. Während Wohnungen tagsüber im Fokus krimineller Personen stehen, werden Büros und Geschäftsräume vor allem in der Nacht von Einbrechern heimgesucht. Firmeneinbrüche weisen meist ähnliche Merkmale auf: Die Täter verwenden einfache Werkzeugen wie Schraubenzieher oder Stemmeisen, die sich leicht in einer Tasche verbergen lassen; teilweise benutzen sie das Dach als Einstiegsort; 60 Prozent geben nach zwei Minuten auf, wenn sie bis dann nicht erfolgreich waren; zudem wird die Wahl des Einbruchsorts eher vom Sicherheitsniveau als vom Luxus der Räumlichkeiten bestimmt (Quelle: votrepolice.ch).

Risiken verringern

Gemäss Agitano, einem deutschen Wirtschaftsforum für den Mittelstand, können einfache Massnahmen das Einbruchrisiko verringern. Neben dem selbstverständlichen Verriegeln und Schliessen von Türen und Fenstern haben folgende fünf Tipps eine grosse Wirkung:

1. Schlüssel an sicheren Orten aufbewahren. Manche Schlüssel, etwa zu Maschinen oder wichtigen Unternehmensbereichen, müssen zwar stets zugänglich, aber sicher verwahrt sein. Zum Beispiel in einem Safe. Niemals in einem vermeintlich guten Versteck deponieren. Einbrecher kennen sich diesbezüglich sehr gut aus.

2. Bewegungsmelder statt Lichtschalter. Nichts schreckt Einbrecher mehr ab als die Gefahr, gefasst zu werden. Wenn zum Beispiel plötzlich das Licht angeht, ergreifen die meisten sofort die Flucht. Nutzen Sie in Gängen und im Aussenbereich Bewegungsmelder, um das Licht an- beziehungsweise ausschalten zu lassen.

3. In den Aussenbereichen auf Hecken und Sichtschutzwände verzichten. Diese bieten potenziellen Einbrechern die Möglichkeit, ihrer Tätigkeit unbeobachtet – und damit ungestört – nachzugehen. Besser sind Drahtzäune, um sich vor ungebetenem Besuch zu schützen.

4. Gutes Verhältnis zu in der Nachbarschaft ansässigen Firmen pflegen. Gerade in Gewerbegebieten, in denen viele KMU ansässig sind, weiss man in der Regel, wer etwas auf dem Gelände zu suchen hat – und wer nicht. Nutzen Sie diesen Umstand und bitten Sie Ihre Nachbarn, aufmerksam zu sein.

5. Aktivitäten vortäuschen. Wenn der Einbrecher das Gefühl hat, dass in einem Betrieb immer jemand nach dem Rechten sieht, überlegt er es sich, ob er einen Versuch wagt. Mit Zeitschaltuhren lassen sich Aktivitäten vortäuschen. Zum Beispiel, indem in mehreren Räumlichkeiten zu unterschiedlichen Zeiten das Licht an- und ausgeht. Mit entsprechender Software kann man sogar dafür sorgen, dass unterschiedliche Geräte hoch- und nach einer bestimmten Zeit wieder runterfahren.

Für den Ernstfall

Unternehmer, die in baulich-mechanische oder elektronische Sicherheitsmassnahmen wie Zusatzschlösser, Verriegelungen und Fenstergitter, Alarmanlagen oder Schockbeleuchtung investieren möchten, können sich in der Schweiz von Sicherheitsexperten der Polizei beraten lassen. Diese besichtigen die Liegenschaft und geben danach Empfehlungen ab, wie und an welchen Stellen die Einbruchshemmung verbessert werden könnte.

Trotz aller vorbeugenden Massnahmen lässt sich jedoch das Risiko eines Einbruchs nicht ganz ausschliessen. Die Inventarversicherung der Vaudoise Versicherungen ist eine ideale Lösung für KMU, um sich vor Einbruch- und Einschleichdiebstahl zu schützen. Sie versichert das Unternehmen bei Einbruch in Gebäude und Geschäftsräumlichkeiten, gegen Schäden, die der Einbrecher an Mobiliar und Maschinen verursacht, gegen Vandalismus sowie gegen Verluste, die entstanden sind, weil sich ein Krimineller mit einem gestohlenen Schlüssel, Badge oder Code Zutritt verschafft hat. Des Weiteren versichert die Vaudoise Diebstähle und Beschädigungen aus beziehungsweise in verschlossenen Fahrzeugen und Containern sowie auf Baustellen.

 

Dieser Artikel wurde von NZZ Content Creation im Auftrag der Vaudoise erstellt.


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