Vom Low Performer zum Performer managen

Wenn die Leistung eines Mitarbeiters nachlässt und nicht mehr den Ansprüchen der Vorgesetzten genügt, sprechen Personaler von einem Low Performer. Für die Verantwortlichen gilt es jetzt zu handeln.

Schliesslich soll dieser Zustand nicht zu einem dauerhaften Problem werden. Auch das restliche Team leidet unter den ausbleibenden Leistungen, da diese von anderen Mitarbeitern ausgeglichen werden müssen. Doch jeden Mitarbeiter sofort zu entlassen, wenn die Leistung nicht stimmt, ist der falsche Weg. Jeder hat eine zweite Chance verdient.

Low Performer: Definition und Synonym
Ein sogenannter Low Performer ist ein Mitarbeiter, der im Vergleich zu seinen Kollegen weniger oder schlechtere Leistung bringt

1. Die Quantitative Minderleistung
Ist der Mitarbeiter im Hinblick auf die Quantität als Low Performer anzusehen, bringt er langfristig im Vergleich zu seinen Kollegen weniger Leistung.

2. Die Qualitative Minderleistung
Bei dieser Art der Low Performance lässt die Qualität der Arbeit zu wünschen übrig. Der Low Performer leistet in diesem Fall vielleicht alles, was er in der vorgegebenen Zeit leisten sollte, allerdings ist die Arbeit fehlerhaft oder anderweitig von schlechter Qualität.

3. Team Low Performer
Arbeitet im Team sehr schlecht. Performt nicht mit den Teamkollegen und ist ein Drückeberger, Motzbruder, Bremser…

Low Performance: Mögliche Gründe des Leistungstiefs

Wenn die Qualität der Arbeit plötzlich nachlässt und die Leistungen nicht mehr ausreichen, um die Erwartungen des Vorgesetzten zu erfüllen, ist die
Ursachenforschung ein wichtiger Punkt.

Ein solcher Leistungsabfall geschieht selten ohne einen Auslöser oder konkreten Grund. Diese Gründe sind zwar individuell und können bei jedem Mitarbeiter verschieden sein, aber nur wenn die Ursache des Problems bekannt ist, kann dieses auch an der Wurzel gepackt und gelöst werden.

Die drei Hauptursachen für schlechte Leistungen im Job sind:

  • Überforderung
  • Arbeitsklima
  • Private Probleme
6 Schritte für den Umgang mit Minderleistern

Für den Arbeitgeber ist es entscheidend, wie er mit dem Low Performer umgeht. Das Ziel dabei sollte es natürlich immer sein, die Leistung zu erhöhen und so zu gestalten, dass die Qualitätsansprüche wieder erfüllt werden. Das ist zwar leicht gesagt, in der Realität erweist es sich oft schwieriger als erwartet.

Das Schlimmste, was ein Vorgesetzter in dieser Situation tun kann, ist abwarten. Natürlich lösen sich manche Probleme hin und wieder von alleine, das ist allerdings nicht die Mentalität, mit der ein Personalverantwortlicher handeln sollte. Bessere Aussichten auf Besserung bestehen hingegen, wenn aktiv etwas unternommen wird.

Die folgenden sechs Schritte können als Orientierung dienen:

  1. Situation verdeutlichen
  2. Benchmark überprüfen
  3. Ziele formulieren
  4. Mitarbeiter unterstützen
  5. Versetzungsmöglichkeiten prüfen
  6. Wenn nötig kündigen

 

Ein Performer hat eine gute Work Life Balance und ist ein positiv eingestellter Mitarbeiter. Sie fallen durch wenig Absenz und guten Resultaten auf.

Mit optimaler Führung bringen auch sie Ihre Lowperformer zum Perfomer!
Somit ersparen Sie sich die Kosten für einen Mitarbeiter Wechsel und erhalten das Knowhow in der Firma.

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