Digitale Marketingkommunikation – eine Chance mit Risiken?

Marketing und Kommunikation ohne Internet? In einer Zeit von Smartphones, Tablets und Co. kaum mehr vorstellbar. Alle sind jederzeit online und überall erreichbar. Diese Aussichten verlocken viele Vermarkter, auf die gesamte Bandbreite digitaler Kommunikationsmittel zu setzen. Die Möglichkeiten sind überwältigend, aber gibt es auch Risiken?

 

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Dank der digitalen Kommunikationsmittel können die Effizienz, Reichweite und Kontrolle von Marketing- und Kommunikationskampagnen gesteigert werden. Die Anzahl der Kommunikationskanäle ist exponentiell gestiegen und damit auch die Möglichkeiten.

Ob Newsletter, Facebook, LinkedIn oder andere Plattformen: nur ein paar Klicks sind nötig und schon sind die gewünschten Botschaften online. Alles ganz einfach, alles ganz schnell. Diese Einfachheit und suggerierte Reichweite verleihen vielen digitalen Plattformen und Kommunikationskanälen eine fast schon magische Anziehungskraft.

Die Euphorie für innovative, digitale Marketingmöglichkeiten hat zur Folge, dass viele Unternehmen auf allen Kommunikationskanälen aktiv sein wollen. Dabei werden die eigenen Ressourcen von KMUs oftmals überschätzt und die nötigen Investitionen für die professionelle Bewirtschaftung der digitalen Kanäle unterschätzt. Hinzu kommen offline
Kommunikationsmittel, die nach wie vor relevant und wichtig sind. Wer überall präsent sein will, muss entweder Qualitätseinbussen in Kauf nehmen oder seine Marketinginvestitionen entsprechend erhöhen.

Erfolgreiche Fokussierung

Erfolgreiche Marketingkommunikation basiert nicht zwingend auf einer allgegenwärtigen Präsenz, sondern vielmehr auf einer Fokussierung ausgewählter Kommunikationskanäle. Dies gilt besonders für KMUs, deren Ressourcen nicht mit einem international agierenden Konzern zu vergleichen sind. Ausschlaggebend für die Wahl der richtigen Kommunikationsmittel und -kanäle sind sowohl die Informationspräferenzen der Zielgruppe als auch die eigenen Botschaften. Diese Präferenzen der Zielgruppe können auf dem Weg der Kaufentscheidung, der sogenannten Customer Journey, je nach Entscheidungsphase variieren.

Um die individuellen Informationspräferenzen der Zielgruppen zu verstehen, sollte eine Touch-Point-Analyse durchgeführt werden. Dabei werden die verschiedenen Berührungspunkte (Touch-Points) während des Kaufprozesses identifiziert und nach ihrer Wichtigkeit beurteilt. Eine solche Beurteilung zeigt auf, welche Kanäle und Medien für die Kommunikation mit der Zielgruppe von grosser Bedeutung sind. Das vereinfacht die Fokussierung auf die effektivsten Kommunikationsmassnahmen.

Marketingstrategie für KMUs

Die Möglichkeiten der digitalen Marketingkommunikation sind so überwältigend, dass das Risiko besteht, sich zu verzetteln. Besonders für KMUs ist es wichtig, das Marketingbudget effektiv einzusetzen. Wer es schafft, sich strategisch auf die richtigen Kommunikationskanäle zu fokussieren, kann die vielversprechenden Chancen – sowohl online als auch offline – zu seinem Vorteil nutzen. Das hinterlässt bei der der relevanten Zielgruppe einen bleibenden Eindruck und erzielt die gewünschten Kommunikationserfolge.

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