Die Schweiz bleibt Innovations-Weltmeisterin

Wie in den Vorjahren belegt die Schweiz auch 2020 den Spitzenrang im Global Innovation Index.

Innovative Schweiz – unter anderem in Basel. (Bild: swiss-image.ch/Stefan Tschumi)

Die Schweiz bleibt die innovationsstärkste Volkswirtschaft der Welt. Dies geht aus dem Global Innovation Index 2020 hervor, den die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) jährlich erhebt. Gemäss den neusten Zahlen vom September rangiert die Eidgenossenschaft vor Schweden, den USA, den Niederlanden und Dänemark. Bereits seit zehn Jahren verteidigt die Schweiz ihren Platz an der Spitze dieser Erhebung.

Mehrere Topplatzierungen

Bei mehreren Subindizes schwingt die Schweizer Wirtschaft oben auf, unter anderem bei der Schaffung von Know-how, dem Output von Know-how und Technologie sowie der Börsenkapitalisierung in Prozent des BIP. Deutlich schlechter sieht es dagegen beim Thema Schutz von Minderheitsinvestitionen sowie der Leichtigkeit der Firmengründung aus. Hier rangiert die Schweiz auf Platz 92 respektive Rang 66.

Gemäss der Einschätzung der WIPO zeigt die Covid-19-Pandemie nicht nur negative Folgen. So wurden einige Branchen dadurch zu rascheren Innovationen angetrieben, unter anderem das Gesundheitswesen, der Tourismus und der Detailhandel. Die Organisation schreibt, dass sich die Krise positiv auf die internationale Zusammenarbeit auswirkt.

80 Indikatoren als Basis

Der GII-Index basiert auf 80 Indikatoren, die von den Ausgaben für Bildung und Forschung und Entwicklung über die Produktivität pro Arbeiter, die Fabrikationstechniken, die Qualität der wissenschaftlichen Publikationen und Universitäten sowie die ausländischen Direktinvestitionen bis hin zum Zugang zu Krediten reichen.

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