Für mehr Nachhaltigkeit

Der Emissionsbericht der SBB unterstützt Geschäftskunden wie die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva bei der Optimierung ihrer Öko-Bilanz.


Jedes Unternehmen hat es selbst in der Hand, CO2-Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Transportvarianten zu wählen. Reisen mit dem öffentlichen Verkehr spart gegenüber dem motorisierten Individualverkehr Energie und generiert einen vielfach tieferen CO2-Ausstoss pro Kopf. So schlägt ein Flug von Zürich nach Paris gemäss den energie-experten.ch mit 87,8 Kilogramm CO2 pro Kopf zu Buche. Hinzu kommen versteckte Zusatzbelastungen für das Klima, denn in höheren Luftschichten richten Treibhausgase weitaus mehr Schaden an als in Bodennähe. Etwas weniger CO2 produziert das Auto. Doch auch hier sind es noch zwischen 60 und 70 Kilogramm pro Person, je nach Art des Fahrzeugs. Am weitaus klimafreundlichsten reist man mit dem Zug, bei dem der CO2-Ausstoss pro Kopf bei lediglich 3 Kilogramm liegt.

Geschäftskunden, die eine Optimierung ihrer Öko-Bilanz anstreben, profitieren von verschiedenen Instrumenten und Entscheidungshilfen der SBB. Dazu gehört ein individueller Emissionsbericht, der auf der Basis der über SBB Businesstravel gebuchten Geschäftsreisen erstellt wird. Kunden erhalten eine Übersicht der Personenkilometer, die während eines Kalenderjahrs mit der Bahn zurückgelegt wurden; eine Auflistung der gekauften nationalen und internationalen Abos und Billette sowie Einsicht in die erzielten CO2-Einsparungen gegenüber Autofahrten.

Zu den Unternehmen, die vom Emissionsbericht der SBB Gebrauch machen, gehört die Suva. Laut Christian Marfurt, Suva Fachstelle für Nachhaltigkeit, erhält man so relevante Daten für die Erstellung der Ökobilanz. «Früher war die Erfassung von Geschäftsreisen mit dem ÖV schwierig, da für Mobilitätsauswertungen nur der Kaufpreis der Tickets zur Verfügung stand. Im Emissionsbericht der SBB ist die Fahrleistung der Mitarbeitenden in Personenkilometern aufgeführt. Diese Angaben benötigen wir für unsere Auswertung», sagt Marfurt. Der Emissionsbericht sei für die Suva ein wichtiges Cockpit des ÖV-Geschäftsverkehrs. Hinzu kämen die Beträge für Tickets, die die Mitarbeitenden nicht über SBB Businesstravel bezögen und über Spesen abrechnen würden.

Die Suva beschäftigt mehr als 4000 Mitarbeitende an zwei Hauptsitz- und 18 Agenturstandorten sowie zwei Rehakliniken. Seit einigen Jahren ist das Unternehmen bestrebt, seinen CO2-Ausstoss zu reduzieren – auch im Bereich Geschäftsreisen. So betrug das Volumen der Flugreisen im Jahr 2018 rund 813’000 Kilometer, jenes der Autofahrten 3’767’000 Kilometer und das der Bahnreisen 4’177’000 Kilometer. Dies entspricht 1562 Tonnen CO2; davon generierten Flugreisen 6 Prozent, Autofahrten 79 Prozent und Bahnreisen 15 Prozent. Wie Marfurt erklärt, beträgt der Anteil des Geschäftsverkehrs an der Treibhausgasbilanz der Suva rund 25 Prozent.

Für eine umweltschonendere Mobilität hat die Fachstelle Nachhaltigkeit ein Mobilitätskonzept mit 37 Massnahmen erarbeitet. Einige davon konnten in den vergangenen Monaten bereits umgesetzt werden. Darunter ein Schnupper-Job-Abo für Mitarbeitende am Standort Luzern; Publibike-Angebote für Mitarbeitende an der Klinik in Sion; ein E-Bike-Flottenrabatt für alle Mitarbeitende sowie eine überarbeitete Parkplatzbewirtschaftung, wobei alle Mitarbeitende und Hierarchiestufen gleichbehandelt werden, unabhängig davon, ob sie mit dem ÖV, Velo, Motorrad oder dem Privatauto zur Arbeit kommen. Diese Nachhaltigkeitsmassnahmen greifen: 2018 gelang es der Suva, beim Geschäftsreiseverkehr 6 Prozent CO2 gegenüber dem Vorjahr einzusparen.

Dieser Artikel wurde von NZZ Content Solutions im Auftrag von SBB Business Travel erstellt.

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