Neue Normalität für Arbeitnehmende

Immer mehr Berufstätige kehren tage- oder stundenweise an den Arbeitsplatz zurück. Um Pendlern eine sichere und ansteckungsfreie Reise zu ermöglichen, hat die ÖV-Branche entsprechende Schutzkonzepte erarbeitet.

Seit dem 6. Juni 2020 dürfen die meisten Betriebe, Einrichtungen und Schulen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Auch Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen sind wieder erlaubt. Dies bedeutet, dass immer mehr Berufstätige ganz, stunden- oder tageweise an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Um dem steigenden Passagieraufkommen gerecht zu werden, hat der öffentliche Verkehr sein Angebot in den vergangenen Wochen deutlich ausgebaut. Gleichzeitig wurde ein Schutzkonzept für Reisen im ÖV erstellt, das auf den Hygienevorschriften des Bundes basiert und auf Eigenverantwortung sowie Solidarität setzt.

Neben der dringenden Empfehlung, Atemschutz- oder Hygienemasken zu tragen, sobald die geltenden Distanzregeln von zwei Metern nicht eingehalten werden können, ruft die ÖV-Branche dazu auf, die neuen, flexiblen Arbeitsformen, die sich während des Lockdowns etabliert haben, in der neuen Normalität weiterzuführen.

Die Schweiz im Homeoffice

In den Monaten März und April 2020 stellten in der Schweiz 60 Prozent aller Betriebe auf Homeoffice um. Eine aktuelle Umfrage der Gewerkschaft Syndicom zeigt, dass 80 Prozent aller Personen, die während der Corona-Krise im Homeoffice gearbeitet hatten, zufrieden mit ihrer Situation waren. Positive Auswirkungen zeigten sich vor allem auf das Privatleben. So gaben 61 Prozent der Befragten an, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei während des Lockdowns einfacher geworden. Zudem hätten sie ihre Zeit effizienter einteilen und nutzen können.

Indem Unternehmen ihren Mitarbeitenden erlauben, gewisse Aufgaben weiterhin von zuhause aus zu erledigen, können Pendlerströme reduziert und Abstandsregeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln eingehalten werden. Zudem ist es von Vorteil, wenn flexible Präsenzzeiten eingeführt werden, um Stosszeiten zu vermeiden. Auch Geschäftsreisen sollten wenn möglich auf Randzeiten geplant werden. Neben dem Schutz vor Covid-19 profitieren Pendler so auch von besseren Platzverhältnissen, reisen entspannter und arbeiten effizienter.

Um die Sicherheit ihrer Passagiere zu gewährleisten, sorgen Unternehmen wie die SBB dafür, dass exponierte Stellen wie Handläufe, Toiletten oder Wagentüren in regelmässigen Abständen gereinigt und desinfiziert werden. Bahnreisende haben zudem die Möglichkeit, die sonst kostenpflichtigen Hygiene-Anlagen in den Bahnhöfen Basel SBB, Bellinzona, Bern, Genf Cornavin, Lausanne, Locarno, Luzern und Zürich HB bis auf Weiteres gratis zu benutzen. An den Eingängen der 34 grössten Schweizer Bahnhöfe sind zudem Desinfektionsmittelspender zu finden. Dasselbe gilt für die Eingänge zu den Reisezentren. Hygienemasken können unter anderem in diversen Bahnhofsgeschäften gekauft werden, zum Beispiel in den Kiosken, Apotheken, Supermärkten oder Convenience-Shops. Zudem sind die Selecta-Automaten an den Bahnhöfen mit Hygienemasken bestückt.

Seit dem 8. Juni 2020 gilt wieder der reguläre Fahrplan der SBB. Ausserdem steht das Angebot der SBB Bahngastronomie in den Speisewagen wieder zur Verfügung. Damit steht sicheren und komfortablen Bahnreisen in der neuen Normalität nichts mehr im Weg.

 

Dieser Artikel wurde von NZZ Content Creation im Auftrag von SBB Business Travel erstellt.


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