Die Immobilie im Fokus

Eine solide Liegenschaftsverwaltung stellt den Erhalt einer Immobilie sicher und sorgt für einen reibungslosen Betrieb zu tieferen Kosten.

Sie sind Handwerker, Techniker und Organisator in Personalunion: Die Mitarbeitenden im Hausdienst beschäftigen sich nicht nur mit der Haustechnik, sondern auch mit der Planung von Betriebsflächen, der Ausstattung von Arbeitsplätzen und vielem mehr. Längst hat sich deshalb der Berufsbegriff Facility Manager etabliert.

Grosses Aufgabespektrum

Facility Management bedeutet so viel wie Liegenschaftsverwaltung. In erster Linie geht es darum Räumlichkeiten, Anlagen und Flächen effizient zu nutzen. Ziel ist es Ressourcen im Hinblick auf Kosten, Zeit und Qualität zu optimieren.

Typische Aufgaben im Facility Management sind:

  • Bewirtschaftung der Liegenschaften
  • Instandhaltung der elektrischen Anlagen und Einrichtungen
  • Einhaltung gesetzlicher Auflagen
  • Optimierung des Energiehaushalts und der Gebäudesysteme
  • Gebäudereinigung inklusive Entsorgung

Durch das Facility Management werden also Abläufe, die in der Regel nicht unmittelbar zum Kerngeschäft einer Firma gehören, optimiert.

Effiziente Nutzung gewinnt an Bedeutung

Ein erfolgreiches Facility Management setzt viel Kompetenz und Wissen voraus. Viele Aufgaben haben sich in den technischen Bereich verlagert. Heute können zum Beispiel intelligente Energienetze den Energieverbrauch in Gebäuden messen, regeln, steuern und optimieren.

Generell hat das Facility Management zum Ziel die Kosteneffizienz zu steigern und die Ökobilanz zu verbessern. Doch angesichts der steigenden Anforderungen lagern immer mehr Unternehmen die Tätigkeit an spezialisierte Unternehmen aus. Gemäss dem deutschen Online-Portal für Statistik «Statist» betrug der Umsatz des Facility Managements in der Schweiz in 2019 rund 15.8 Milliarden Euro.

Ein spezialisierter Facility Manager übernimmt nicht nur die Verwaltung, sondern ist auch darin bestrebt, die vorhandenen Strukturen und Prozesse zu optimieren. Wichtig dabei: Ein erfahrener Facility Manager kennt die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens und kann die nötigen Änderungen vornehmen, ohne das Kerngeschäft der Firma zu beeinträchtigen.

Vor- und Nachteile abwägen

Zentral für erfolgreiches Facility Management ist eine klare Strategie. Das Unternehmen, welches die Aufgaben auslagert, muss klare Ziele definieren, an denen der Facility Manager letztlich auch gemessen werden kann. Dann ergeben sich auch gewichtige Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Konzentration auf das Kerngeschäft
  • Verbesserung der Liegenschaftsnutzung

Allerdings: Das sogenannte Outsourcing kann auch Nachteile haben. So kann zum Beispiel Knowhow verloren gehen und Unternehmen müssen sich an einen externen Dienstleister binden. Umso wichtiger ist es deshalb, den Entscheid für oder gegen eine Auslagerung der Liegenschaftsverwaltung sorgfältig abzuwägen.

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