Cyber-Security im Homeoffice

Die Schweiz ist im Homeoffice. Dies hilft zwar im Kampf gegen Covid-19, bringt jedoch Cyber-Risiken mit sich. So können KMU sich schützen.

Geschulte Mitarbeiter

Cyberkriminalität ist meistens dann erfolgreich, wenn ein menschlicher Fehler passiert. Dies können KMU verhindern, indem sie ihre Mitarbeiter regelmässig über aktuelle Gefahren und Tricks der Kriminellen informieren. Dazu gehören Themen wie Phishing oder Ransomware. Leider machen Kriminelle auch vor der aktuellen Krise nicht halt und nutzen sie sogar aus. So wurden etwa gefälschte E-Mails vom Bundesamt für Gesundheit versendet, um Malware auf den Geräten der Opfer zu installieren.

Private Geräte

Viele Arbeitnehmer setzen im Homeoffice private Laptops oder Desktop-Computer ein. Dies ist ein Risiko, denn solche Geräte entsprechen nicht zwingend den Sicherheitsstandards des Unternehmens. So kann es z. B. sein, dass ein privater Laptop mit Malware infiziert ist, welche Passwörter des Unternehmens stehlen kann. Arbeitnehmer sollten deshalb trotz Homeoffice mit einem Geschäftsgerät arbeiten. Ist dies nicht möglich, muss darauf geachtet werden, dass alle aktuellen Sicherheitsupdates installiert sind.

Datenverlust vermeiden

Im Homeoffice steigt das Risiko, dass es zu Datenverlusten kommt, etwa wegen Diebstahl oder weil das Gerät falsch gelagert wird. Sämtliche relevanten Daten sollten deshalb am Besten in einer Cloud-Lösung gespeichert werden. Ist dies nicht möglich, sollte regelmässig ein Back-Up gemacht werden.

Remote-Zugang

Will man auf interne Ressourcen oder Netzwerke zugreifen, sollte dies am besten über einen gesicherten Remote-Zugang gemacht werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Informationen abgehört oder manipuliert werden.

Interne Dokumente schützen

Wenn plötzlich interne Dokumente in der Wohnung herumliegen, können sie schnell in die falschen Hände gelangen. Gedruckte Dokumente sollten deshalb sicher aufbewahrt werden. Die Computer müssen per Passwort oder PIN geschützt sein.

Verlustmeldungen

Sollte mal ein Gerät oder ein Dokument verschwinden oder sollte Mitarbeiter den Verdacht haben, dass der eigene Computer infiziert ist, muss dies sofort gemeldet werden. Dafür müssen KMU einen Prozess vorbereiten, damit möglichst schnell reagiert werden kann.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Homeoffice gemacht? Haben Sie weitere Tipps? Schreiben Sie es uns doch unten in die Kommentare.

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